Bildsystem
Das Bildsystem übersetzt die fünf Säulen in anwendbare Regeln für Produktion, Auswahl und Freigabe.
Die 3 Bildtypen
Match & Motion
Dynamik, Technik und Emotion auf dem Court. Der Moment, in dem Tennis als Sport sichtbar wird: Impact, Split-Step, Follow-through, Punktgewinn, Erschöpfung.
Mindestens 2 von 4: Aktive Bewegung mit sportlicher Plausibilität, Körperspannung oder Richtungswechsel, Blickfokus auf die Spielsituation, echte Kinetik (Bewegungsunschärfe erlaubt)
Eingefrorene Action-Posen ohne Bewegungskontext, Siegerposen, Blick in die Kamera während der Aktion, Fashion-Dynamik ohne sportliche Plausibilität
Sportlicher Kern der Marke, höchster Intensitätsanker
Tennis Life
Alles rund ums Spiel: Vorbereitung, Ankommen, Umziehen, Warm-up, Getränk danach, Weg zum Platz, Clubleben, Freundschaft. Tennis als Lebensform, nicht nur als Wettkampf.
Mindestens 2 von 4: Erkennbarer Tenniskontext (Court, Ausrüstung, Club, Tenniskleidung), natürliche Interaktion, Übergangszustand vor oder nach dem Spiel, Person in sportlich plausibler Erscheinung
Generische Lifestyle-Bilder ohne Tennisbezug, gestellte Gruppen-Posen, behauptete statt gelebte Gemeinschaft, Fitness-Content ohne Sportart-Kontext
Erdung der Marke, Zugänglichkeit, emotionale Breite
Product & Detail
Reine Produktinszenierungen und atmosphärische Detail-Visuals. Schuhe, Schläger, Taschen, Accessoires als Laydowns. Texturen, Platzdetails, Netze, Linien als Mood-Elemente.
Mindestens 1 von 3: Produkt in sachlich-präziser Darstellung (textur- und farbtreu), Materialität hochwertig sichtbar, atmosphärisches Tennisdetail als Mood-Element
Heroisierte Produktinszenierung, künstliche Logo-Drehung zum Betrachter, freigestellte Produkte ohne Schatten und Kontext, stilisierte Farbgebung
Kompetenznachweis als Tennis-Spezialist. Das Produkt erklärt sich über Präzision und Materialität, nicht über Inszenierung.
Logo-Einsatz je Bildtyp
| Bildtyp | Wortmarke | Ball-Icon |
|---|---|---|
| Match & Motion | Nur randständig, klein. Je stärker der Peak, desto weniger Logo. | Nein während des Peak-Moments |
| Tennis Life | Ja, zurückhaltend platziert | Ja, auch als Overlay |
| Product & Detail | Ja, klar lesbar | Ja, als kompakte Kennung |
Modifikatoren
Produktfokus
Tennis-Point ist Retailer, nicht Hersteller. Das Produkt ist Teil der Szene, nicht das Motiv. In Szenenbildern ist es erkennbar, aber nicht zentral — keine erzwungene Logo-Drehung. In Laydowns: weiches Licht, Schatten für Tiefe, keine Stilisierung.
Raum & Setting
Der Raum ist identitätsstiftend. Tennis lebt von Raumtiefe: Netz, Court, Linie, Tribüne. Kamera auf Spieler-Perspektive, nie Vogelperspektive. Kein Werbestudio-Bokeh, keine komplette Hintergrund-Freistellung.
Saison & Anlass (Specials)
Für Sale, Black Week, Weihnachten und andere Anlässe darf das Framework temporär erweitert werden. Grafische Sonderlösungen sind erlaubt, werden als 'Special' gekennzeichnet und bleiben Ausnahme, nie neue Norm.
Multi-Brand-Integration
Tennis-Point führt Produkte zahlreicher Top-Brands. Der Farblook darf keine einzelne Herstellermarke visuell bevorzugen. Neutralität ist geschäftliche Notwendigkeit, nicht nur ästhetische Präferenz.
Ampel-Logik
Leitbild
Prägt die Marke. Referenz für neue Inhalte. Hero-Positionen, Kampagnen, Markenaufbau.
Funktional
Unterstützt Commerce und Struktur. Kategorien, Produkt-in-Kontext, Navigation.
Ergänzend
Erweitert Story und Kontext. Behind-the-Scenes, Community, Dokumentation.
Qualitäts-Check
Ist ein Bildtyp erkennbar (Match & Motion / Tennis Life / Product & Detail)?
→ Kein Markenbild
Erfüllt es mindestens 2 Kriterien des jeweiligen Bildtyps?
→ Bild überarbeiten
Widerspricht es einem Modifikator (Produktfokus, Setting, Specials, Multi-Brand)?
→ Bild überarbeiten
Erfüllt es die fünf Säulen (Authenticity, Realism, Diversity, Balance, Brand Anchors)?
→ Bild überarbeiten
Freigabe