Tennis-Point

Bildsystem

Das Bildsystem übersetzt die fünf Säulen in anwendbare Regeln für Produktion, Auswahl und Freigabe.

In ArbeitZuletzt aktualisiert: 01.04.2026

Die 3 Bildtypen

01

Match & Motion

Dynamik, Technik und Emotion auf dem Court. Der Moment, in dem Tennis als Sport sichtbar wird: Impact, Split-Step, Follow-through, Punktgewinn, Erschöpfung.

Kriterien

Mindestens 2 von 4: Aktive Bewegung mit sportlicher Plausibilität, Körperspannung oder Richtungswechsel, Blickfokus auf die Spielsituation, echte Kinetik (Bewegungsunschärfe erlaubt)

Das ist es nicht

Eingefrorene Action-Posen ohne Bewegungskontext, Siegerposen, Blick in die Kamera während der Aktion, Fashion-Dynamik ohne sportliche Plausibilität

Funktion

Sportlicher Kern der Marke, höchster Intensitätsanker

02

Tennis Life

Alles rund ums Spiel: Vorbereitung, Ankommen, Umziehen, Warm-up, Getränk danach, Weg zum Platz, Clubleben, Freundschaft. Tennis als Lebensform, nicht nur als Wettkampf.

Kriterien

Mindestens 2 von 4: Erkennbarer Tenniskontext (Court, Ausrüstung, Club, Tenniskleidung), natürliche Interaktion, Übergangszustand vor oder nach dem Spiel, Person in sportlich plausibler Erscheinung

Das ist es nicht

Generische Lifestyle-Bilder ohne Tennisbezug, gestellte Gruppen-Posen, behauptete statt gelebte Gemeinschaft, Fitness-Content ohne Sportart-Kontext

Funktion

Erdung der Marke, Zugänglichkeit, emotionale Breite

03

Product & Detail

Reine Produktinszenierungen und atmosphärische Detail-Visuals. Schuhe, Schläger, Taschen, Accessoires als Laydowns. Texturen, Platzdetails, Netze, Linien als Mood-Elemente.

Kriterien

Mindestens 1 von 3: Produkt in sachlich-präziser Darstellung (textur- und farbtreu), Materialität hochwertig sichtbar, atmosphärisches Tennisdetail als Mood-Element

Das ist es nicht

Heroisierte Produktinszenierung, künstliche Logo-Drehung zum Betrachter, freigestellte Produkte ohne Schatten und Kontext, stilisierte Farbgebung

Funktion

Kompetenznachweis als Tennis-Spezialist. Das Produkt erklärt sich über Präzision und Materialität, nicht über Inszenierung.

Logo-Einsatz je Bildtyp

BildtypWortmarkeBall-Icon
Match & MotionNur randständig, klein. Je stärker der Peak, desto weniger Logo.Nein während des Peak-Moments
Tennis LifeJa, zurückhaltend platziertJa, auch als Overlay
Product & DetailJa, klar lesbarJa, als kompakte Kennung

Modifikatoren

Produktfokus

Tennis-Point ist Retailer, nicht Hersteller. Das Produkt ist Teil der Szene, nicht das Motiv. In Szenenbildern ist es erkennbar, aber nicht zentral — keine erzwungene Logo-Drehung. In Laydowns: weiches Licht, Schatten für Tiefe, keine Stilisierung.

Raum & Setting

Der Raum ist identitätsstiftend. Tennis lebt von Raumtiefe: Netz, Court, Linie, Tribüne. Kamera auf Spieler-Perspektive, nie Vogelperspektive. Kein Werbestudio-Bokeh, keine komplette Hintergrund-Freistellung.

Saison & Anlass (Specials)

Für Sale, Black Week, Weihnachten und andere Anlässe darf das Framework temporär erweitert werden. Grafische Sonderlösungen sind erlaubt, werden als 'Special' gekennzeichnet und bleiben Ausnahme, nie neue Norm.

Multi-Brand-Integration

Tennis-Point führt Produkte zahlreicher Top-Brands. Der Farblook darf keine einzelne Herstellermarke visuell bevorzugen. Neutralität ist geschäftliche Notwendigkeit, nicht nur ästhetische Präferenz.

Ampel-Logik

Leitbild

Prägt die Marke. Referenz für neue Inhalte. Hero-Positionen, Kampagnen, Markenaufbau.

Funktional

Unterstützt Commerce und Struktur. Kategorien, Produkt-in-Kontext, Navigation.

Ergänzend

Erweitert Story und Kontext. Behind-the-Scenes, Community, Dokumentation.

Qualitäts-Check

1

Ist ein Bildtyp erkennbar (Match & Motion / Tennis Life / Product & Detail)?

Kein Markenbild

2

Erfüllt es mindestens 2 Kriterien des jeweiligen Bildtyps?

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3

Widerspricht es einem Modifikator (Produktfokus, Setting, Specials, Multi-Brand)?

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4

Erfüllt es die fünf Säulen (Authenticity, Realism, Diversity, Balance, Brand Anchors)?

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Freigabe