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Tennis-Point

Präsentation

Ein Deck ist die Marke in Bewegung: feste Elemente an fester Stelle, Farbe als Dramaturgie statt als Dekoration, und jede Zahl mit einer benannten Quelle.

In ArbeitZuletzt aktualisiert: 16.10.2026

Geltungsbereich

Gilt für alle Tennis-Point-Präsentationen im 16:9-Format (13,33 x 7,5 Zoll): Management- und Konzern-Decks, Allhands, Partner- und Konferenzpräsentationen. Das Kapitel beschreibt Regeln, keine Werkzeuge, ob eine Folie manuell gesetzt, aus einem Bestandsdeck weitergebaut oder generiert wird, ändert an den Regeln nichts. Multi-Brand-Decks (Tennis-Point, Padel-Point, Running-Point, Private Label in einer Datei) folgen zusätzlich der Drei-Stufen-Leiter der Markentrennung. Ein Konzern-Deck ist ein Container, kein Tennis-Point-Deck mit Gästen.

Feste Elemente

TypBeschreibung
Format16:9, 13,33 x 7,5 Zoll. Alle Positionsangaben beziehen sich auf dieses Maß.
Logo-BallGelber Ball unten rechts, feste Position 12,36 / 6,79 Zoll, auf jeder Folie identisch.
Dunkle Fläche untenLäuft immer über die volle Folienbreite.
Badges (Nummern, Haken)Gelbe Quadrate, keine Kreise. Tennis-Point kennt keine runden Ecken.
Panel hell#F4F4F4, Text #181818, sekundärer Text #525252, Akzent #FAF514.
Breadcrumb7 pt Roboto in sekundärer Textfarbe.
01

Der Logo-Ball ist ein Wasserzeichen, kein Layoutelement. Er wandert nicht in der Höhe, auch nicht, um ihn in einem Band zu zentrieren, ein sonst identisch sitzendes Element wird beim Durchblättern sofort als springend wahrgenommen. Bei Layoutkonflikten bewegt oder vergrößert man die anderen Elemente, nie den Ball.

02

Dunkle Flächen am unteren Folienrand laufen über die volle Breite. Eine teilbreite schwarze Fläche ist kein Element, sie lässt den Ball auf der Nahtstelle sitzen. Auf dunklem Grund trägt der Ball die weiße Kontur, also die Logo-Variante für dunklen Untergrund, nie selbst umfärben.

03

Bühnen-Layout (weiße Bühne oben mit Kicker, Headline und Subline, dunkle Inhaltsfläche darunter): Die Bühne ist eine Fläche, kein Inhaltsblock, und bleibt in der Animation statisch.

Typografie auf Folien

TypBeschreibung
HeadlineCourtside Sans, ausschließlich Versalien, Standardgröße 28 pt
KickerRoboto 18 pt
BodyRoboto 12 bis 13 pt
URL, KleinschreibungsblockRoboto Bold
01

Ab 22 pt und Bold gilt ein Folientitel als Titel und wird in Versalien gesetzt.

02

Was als Headline wirkt, ist eine Headline: Ein einzelnes Wort in 54 pt Bold gehört in Courtside Sans Versalien, nicht in Roboto.

03

Keine Text-Shadows. Lesbarkeit wird über Farbe und Kontrast gelöst, nie über Schatten.

04

Versalien laufen 11 bis 22 Prozent breiter als Mixed Case. Vor dem Setzen einer Versalien-Headline den Überlauf prüfen, nicht schätzen.

05

Callout-Titel bleiben einzeilig, Richtwert rund 26 Zeichen in einer 2,3 Zoll breiten Box. Bullets brauchen einen hängenden Einzug, sonst startet die zweite Zeile unter dem Aufzählungszeichen.

06

Keine Gedankenstriche im Satz, stattdessen Komma oder normaler Bindestrich. Der typografische Titeltrenner zwischen zwei Begriffen bleibt davon unberührt.

Farbdramaturgie

Gelb ist im Regelfall Akzent und im Ausnahmefall Fläche. Die kürzere Formel Gelb nie als Fläche stammt aus dem Padel-Point-System und gilt für Tennis-Point nicht.

TypBeschreibung
Akzent (Regelfall)Chips, Keywords, Marker, Badges, Hervorhebungen. Richtwert rund 10 Prozent Flächenanteil (70 Neutral / 20 Bildfarbe / 10 Gelb).
Fläche (dosiert)Signal-Blöcke, Störer, Sale-Kommunikation. Bewusst gesetzt, nie als Hintergrund-Default einer Folie.
DatenvisualisierungDatenkarten auf dunklem Grund, Werte in Gelbabstufungen (Abstufung = Quantität), alle übrigen Merkmale wie Pins, Text und Linien in Schwarz und Weiß.
GeometrieKein Gelb als Linie, Balken oder Rahmen. Tennis-Point hat keine Akzentlinie, die Powerline ist abgeschafft. Gelb ist Farbe, keine Geometrie.

Redlines, ohne Ausnahme

01

Text auf Gelb ist immer schwarz.

02

Gelb nie als Textfarbe auf Weiß. Auf dunklem Grund (#181818) trägt Gelb.

03

Keine schwarzen Outlines um gelbe Elemente, also keine Konturen an Pins, Legendenpunkten oder Badges.

Divisionsfarben

Divisionsfarben sind Markenfarben, keine Flat-UI-Signalfarben.

Tennis-Point

#FAF514, schwarzer Text

Padel-Point

#0071EA, weißer Text

Running-Point

#AEF73C, schwarzer Text

Hell-Dunkel-Rhythmus

Ein Deck ist weder durchgehend weiß noch durchgehend dunkel. Farbflächen laufen positiv und negativ wie in der Brandbox. Ein plain weißes Deck wirkt leer, ein durchgehend dunkles erdrückt, und ein folienweiser Wechsel wirkt gestreift.

01

Der Wechsel ist Dramaturgie, nicht Zufall. Dunkel markiert zusammenhängende Strecken: Kapitelwechsel, Zahlenteil, Highlight-Moment. Innerhalb einer Strecke bleibt die Farbwelt stehen.

02

Screen und Beamer liegen in einer Datei. Die kontrastreiche Fassung (dunkle Inhaltsfläche) ist die Screen-Variante, die helle Fassung die Beamer-Variante. Beide bleiben in derselben Präsentation gepflegt, damit sie nicht auseinanderlaufen.

03

Verhältnis hell zu dunkel: etwa 2 zu 1. Auf zwei helle Folien kommt ungefähr eine dunkle. Richtwert, keine Quote.

04

Dunkle Flächen laufen immer randabfallend. Dient die dunkle Fläche als Hintergrund der ganzen Folie, läuft sie über die volle Folie. Teilt sie die Folie horizontal in einen oberen und einen unteren Bereich, läuft sie über die volle Breite. Teilt sie die Folie vertikal in links und rechts, läuft sie über die volle Höhe. Eine dunkle Fläche, die an drei Seiten Weiß stehen lässt, gibt es nicht.

Markentrennung im Deck

Verbindliche Drei-Stufen-Leiter. Prüffrage vor jeder Folie: Ist die Marke hier Exponat, Gastgeber der Folie oder nur Thema?

TypSituationBeschreibung
1: Marke ist ExponatClaim-Reveal, Rebranding-Showcase, Logo-Vorstellung, Kampagnenmotiv als Inhalt. Die fremde CI ist der Punkt.Komplett im System der Marke. Padel-Point also Fugaz One Versalien #181818 (auf Bild weiß), Fira Sans im Fließtext, Akzent-Parallelogramm #0071EA (horizontale Linie, Enden 9 Grad geschert, keine rotierte Linie), Monogramm unten rechts, kein Tennis-Point-Gelb.
2: Folie ist einer Marke gewidmetSportarten-, Bereichs- und Zielgruppenfolien im gemeinsamen Folienraster des Decks.Raster, Fonts und Aufbau bleiben Deck-CI. Akzente tragen die Markenfarbe: Label-Chips in Markenfarbe mit Kontrasttext, alle Akzente im Kennzahlen-Band in der Markenfarbe, und statt des Tennis-Point-Balls steht die weiße Wortmarke der Marke rechts im Band.
3: Marke ist nur ThemaBusiness-News, Partnerschaften, Zahlen über eine Marke im Fluss des Decks.Vollständig in der CI des Decks.

Stufe 2 gilt generell für jede Folie, die einer Marke gewidmet ist, also für Sportartenfolien wie für Zielgruppenfolien. Der Tausch von Ball gegen Wortmarke ist keine Einzelfallentscheidung und wird nicht pro Folie neu verhandelt.

Anwendung

01

Typo-Anweisungen wie Uni Sans wird Courtside Sans gelten nur für Tennis-Point-Folien, nie für Stufe-1-Inhalte anderer Marken. Padel-Point ist kein Tennis-Point-Ableger, Quiet Please, Bidi Badu und Private Label analog.

02

Logos immer aus den Markenquellen ziehen, nie nachbauen.

03

Theme-Kästen und Farbflächen aus fremden Ursprungsdecks sind kein Markenwert und werden ersetzt.

04

Liefert das Motiv den Markenakzent selbst (Beispiel: blauer Court im Bild bei Padel-Point), entfällt die Akzentlinie ersatzlos.

05

Stufenzuordnung im Zweifel klären, aber mit Vorschlag und Begründung, nicht als offene Frage.

Redaktion und Sprache

01

Text ergänzt die Grafik, er wiederholt sie nicht. Ein Organigramm zeigt die Mechanik bereits, der Text daneben liefert die Absicht, also was man sich von der Struktur erhofft, nicht wer was tut.

02

Konsistenz über Folien hinweg: derselbe Sachverhalt braucht dieselbe Zahl. Abweichungen entstehen meist durch unterschiedliche Zeiträume oder durch gerundete gegen ungerundete Werte. Prozentwerte bis zur Ausgabe mit voller Genauigkeit führen, erst im letzten Schritt runden.

03

Jede Zahl und jede Behauptung braucht eine benannte Quelle, sichtbar im Panel-Titel, in der Quellzeile oder in der Notiz. Das gilt besonders bei kleiner oder nicht repräsentativer Datenbasis, die dann mit Fallzahl ausgewiesen wird.

04

Chart- und Legenden-Labels kurz halten, Auflösungen und Quellen in die Fußnote.

05

In englischen Decks werden Dezimalkommas zu Punkten. 11,5 Mio liest ein englischer Leser als elftausendfünfhundert, das ist ein Bedeutungsfehler, kein Stilfehler. Englische Tausendertrenner dürfen dabei nicht mitgeändert werden.

06

Echte Suchanfragen und Zitate bleiben in Landessprache, übersetzt wären sie inhaltlich falsch.

07

Humor im Moderationstext funktioniert nur inhaltlich, also über eine konkrete Person, einen echten Umstand oder Selbstironie. Meta-Gags über die Präsentation, die Folie oder den Ablauf fallen durch. Dichte begrenzen: rund zwei tragende Lacher pro Minute, nicht vier.

Animation und Takt

Animation macht die Reihenfolge des Denkens sichtbar. Sie ist Taktgeber, keine Effektschau.

01

Standardtakt 300 ms. Kopfelemente wie Badge, Kicker, Headline und Legende blenden ein, Inhaltsblöcke kommen als kurzer Float-Up von unten. Alles läuft automatisch nach dem Folienwechsel, nicht per Klick pro Element.

02

Ein Takt pro Gruppe. Innerhalb einer Gruppe versetzt eine Kaskade die Elemente um 150 ms. Der Versatz multipliziert sich nicht zu einem eigenen Gruppentakt, sonst überlappen die Gruppen und die Folie wirkt unruhig. Die Ruckel-Ursache ist Gleichzeitigkeit, nicht Laufzeit.

03

Schwere Elemente blenden ein, statt sich zu bewegen. Große Bilder und Blöcke mit vielen Einzelformen (Karten mit Pins, Diagramme) laufen als Fade, nicht als Float, weil jede Bewegung sie Bild für Bild neu berechnet.

04

Was optisch zusammengehört, läuft im selben Takt. Eine dünne Linie direkt unter dem Kopfbereich gehört zum Kopf. Ein später ergänztes Element erbt den Takt seiner Karte, nicht den des nächsten Nachbarn.

05

Folienübergang: Fade, 700 ms.

06

Eine strukturell fehlerfreie Datei ist noch keine gute Choreografie. Timing und Startverhalten beurteilt man nur im echten Abspielen, nicht in einer Vorschau, die nur den Endzustand rendert.

07

Vollständigkeit prüfen heißt: animierte Elemente gegen Gesamtelemente je Folie zählen, nicht die Zahl der Effekte.

Standardfolien

Fünf Folien im 16:9-Format auf dunklem Grund. Der Text ist als Vektorgrafik gesetzt und funktioniert ohne installierte Schriften.

01

Pause: SEITENWECHSEL.

02

Fragen: FRAGEN? / WIR MÖGEN LANGE BALLWECHSEL.

03

Abschluss: THANK YOU. wird per Morph zu ADVANTAGE YOU.

Aus dem Set kopieren, nicht nachbauen. Die drei Abschlussfolien bleiben zusammen, die mittlere im PDF-Export ausblenden. Morph braucht PowerPoint 2019 oder 365.

Standardfolien herunterladen (PPTX)

Vor der Abgabe

01

Ball auf jeder Folie an derselben Stelle, dunkle Flächen unten über die volle Breite?

02

Headlines in Courtside Sans Versalien, Titel ab 22 pt Bold in Versalien, keine Schatten?

03

Schwarzer Text auf jeder gelben Fläche, keine Kontur um Gelb?

04

Hell-Dunkel-Rhythmus vorhanden, weder gestreift noch monoton?

05

Jede markenbezogene Folie einer Stufe zugeordnet und mit der richtigen Wortmarke?

06

Derselbe Sachverhalt überall mit derselben Zahl, jede Zahl mit Quelle?

07

Animation im echten Abspielen geprüft?

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